Auf 1852 Metern Höhe, wo die Ofenpassstraße den Fluss Ova Spin kreuzt, steige ich aus dem Postauto. Ein braunes Eingangsschild markiert die Grenze zum Schweizerischen Nationalpark. Ich bin in dieses Naturparadies gereist, um seinen Grenzen zu begegnen: Welche Farben und Formen haben sie? Was machen sie über Tag und in der Nacht?

Ich mustere das Schild …

Am Eingang zum Schweizerischen Nationalpark
Am Eingang zum Schweizerischen Nationalpark

Über der Beschriftung ist eine cratschla mit ausgestreckten Flügeln und einem Arvenzapfen im Schnabel zu sehen. Der Tannenhäher ziert das Signet des Parc Naziunal Svizzer als Symbol für das Gleichgewicht der Natur. In der Parkbroschüre lese ich von der symbiotischen Lebensgemeinschaft zwischen dem weiß gefleckten Rabenvogel und dem Arvenwald: Gerade der Sammel- und Verstecktätigkeit der cratschla, die sich mehrheitlich von Arvensamen ernährt, ist die Ausbreitung der hiesigen Baumart an weit entfernte Stellen zu verdanken. Jedenfalls ragen die Flügel der cratschla aus der Grenze des Schildes heraus. Ich frage mich, ob der Vogel sich selbst an die Parkgrenze hält. Und wo liegt diese genau? Wo verläuft die Grenze zwischen Naturparadies und Kulturhölle, zwischen kultureller Oase und Naturgefängnis?

Bruno Latour will Mischwesen bzw. Hybriden eine existenzielle und politische Chance geben (Bild: G.Garitan)
Bruno Latour will Mischwesen, bzw. Hybriden eine existenzielle und politische Chance geben (Bild: G. Garitan)

Ich denke an die mentale Ausrüstung, die ich neben Regenjacke und Wanderschuhen für meine Erkundungen im Park mitgebracht habe. Zur Vorbereitung hatte ich Bruno Latours Buch Wir sind nie modern gewesen (2008 [1991]) nochmals überflogen: Darin ermahnt der Soziologe seine Leser*innen, die Grenze zwischen Natur und Kultur zu überdenken. Für mich heißt das wohl, mir über die Unterschiede zwischen Arvenwald und Wanderschuhen klar zu werden. Für Latour jedenfalls ist die Sache klar: Die Natur-Kultur-Grenze war nie gegeben, sondern immer gemacht. Die modernen Menschen haben sie gezogen, um passive Objekte und gestaltende Subjekte voneinander zu trennen. Bei dieser Aufräumarbeit haben sie die Rechnung allerdings nicht mit all den Hybriden gemacht, die ungefragt und frech die künstlichen Grenzen passieren: Ozonlöcher, Schrebergärten oder Stadttauben. So Latour.

Im Parc Naziunal Svizzer aber gibt es keine Stadttauben, sondern cratschlas. Er ist das größte und am strengsten bewachte Naturschutzgebiet der Schweiz, das urbanen Kulturfolgern wenig Überlebenschancen bietet. Wo, wenn nicht hier kann ich also noch auf eine klare Grenze zwischen Natur und Kultur hoffen? Und was macht diese Grenze?

Unsichtbare Grenzen

Im Rucksack begleitet mich ein Kompass aus Worten: die Kopie eines knapp 100 Jahre alten Artikels, in dem Carl Schröter, damals Botanikprofessor an der ETH und Mitgründer des Nationalparks, das Engadiner Naturparadies als „eine Stätte“ lobte,

„wo jegliche Einwirkung des Menschen für alle Zeiten ausgeschaltet ist, wo alpine Urnatur sich ungestört wiederherstellen und weiterentwickeln kann und wird.“ Der Park bilde „ein Refugium für Pflanzen und Tierwelt, ein Sanktuarium, ein Naturheiligtum. An seinen Grenzen brechen sich die über alle Lande strömende Wogen menschlicher Kultur, die das ursprüngliche Antlitz der Mutter Erde zerstören: er ist aus der ,Ökumene’, aus der Besiedlungssphäre ausgeschaltet.“ (Schröter 1918: 763).

Wie hoch müssten die Mauern dieses Naturparadieses sein, um die strömenden Wogen der Menschheit zu brechen! Ich stehe zwar an der Parkgrenze, sehe aber keinen Holz- oder Metallzaun, auch keinen Fluss und keine Mauer. Erst der Blick in Richtung Wald hilft mir weiter. Während die Bäume, die durch Schneelast oder Stürme umgestürzt sind, unberührt im Park liegen dürfen, gibt es im bewirtschafteten Wald hinter mir kein Totholz. Außerhalb des Parks dürfen die Bäume offensichtlich nicht sterben – oder allenfalls nur still, ordentlich und unsichtbar, mit heimlichem Einverständnis eines Bündner Försters. Der Park hingegen zelebriert den Tod und macht ihn in seiner organischen Verflechtung mit dem Leben für uns und die cratschla sichtbar.

Zerfranste Grenzen

Ich verlasse den heißen Streifen Asphalt, auf dem sich das Postauto inzwischen auf den Weg ins Val Müstair gemacht hat. Die stark befahrene Ofenpassstrasse durchquert den Park; die lauten Motorräder kollidieren mit den ruhigen Rhythmen der Naturprozesse, perforieren Raum und Zeit des Naturparadieses. Ist die Straße trotzdem ein Teil des Parks? Oder eher ein Fremdkörper, eine Art menschlich-kulturelle Enklave?

Im Gegensatz zur Landkarte sind die Grenzen hier alles andere als klar definiert. Selbst die Strasse franst an ihren Rändern aus. Der Atlas des Schweizerischen Nationalparks verrät mir, dass im Winter Streusalzspuren noch 40 Meter weit entfernt vom Straßenrand nachweisbar sind und der Motorradlärm an bestimmten Wegabschnitten bis zu 50 Dezibel beträgt. Doch auch der Park hält sich nicht an die Straßengrenze: Wenn die Rothirsche abends zu den Weiden im Talboden ziehen, kreuzen sie lebensgefährlich den Verkehr. An die Lärmbelastung haben sich die Tiere indes längst gewöhnt.

Psychisch und diskursiv bleibt die Parkgrenze aber stets spürbar. Eine Informationstafel begrüßt die Gäste mit dem einheimischen „Allegra“ und ruft kurz in Erinnerung, dass der älteste Nationalpark der Alpen ein „strenge[s] Naturreservat“ sei, das gänzlich seiner natürlichen Entwicklung überlassen werde. Dass dem so bleibt, dafür sorgen strikte Regeln:

  • Die markierten Wege dürfen nicht verlassen werden.
  • Hunde haben im Park nichts zu suchen („auch nicht an der Leine“).
  • Übernachtungen sind untersagt („auch nicht auf Parkplätzen“).
  • Erlaubt sind „weder Schneesportarten noch Velofahren“.
  • Nichts darf aus der Natur mitgenommen werden.
  • Um die Tiere nicht zu stören, sind die Besucher gehalten, nicht zu viel Lärm zu machen.

Die Grenzen sind gesetzt. Ich bin auf dem Wanderweg und die Natur ist geschützt – auch vor mir. Ich setze sorgfältig die Spitze meines linken Bergschuh an den Rand des Wanderwegs, ohne einen einzigen Halm zu berühren. Bruno Latour kommt mir wieder in Sinn. Liegt er nicht doch falsch in seiner Annahme, wonach die Trennung von Natur und Kultur ein künstliche sei – ein zwar gigantisches, aber gescheitertes Projekt der Moderne? Und täuscht er sich nicht in der Behauptung, wonach die Grenze zwischen Natur und Kultur längst von Hybriden unterwandert werde? Wurden diese Hybriden mitten in den Schweizer Alpen einfach verschrottet?

Die Grenze zwischen Natur und Kultur, zwischen Park und Zivilisation, zwischen Stille und Lärm bricht für mich endgültig zusammen.

Ich gehe weiter und lausche der vermeintlichen Stille. Inzwischen bin ich über einen Kilometer von der Ofenpassstraße entfernt, höre aber immer noch Verkehrsgeräusche. Nun werden sie sogar übertönt von Schritten auf knackendem Gehölz: Ein Forscher tritt mit Bergschuhen und einem Laptop untern dem Arm aus dem Wald. Nun bricht für mich die Grenze zwischen Natur und Kultur, zwischen Park und Zivilisation, zwischen Stille und Lärm endgültig zusammen. Das Naturparadies nimmt in meinem Kopf die Gestalt eines Cyberparks an, in dem Tannenhäher mit Sendern und Forscher mit Laptops ständig Daten austauschen.

Cyberkuckuck (Bild: © Natural History Museum of Denmark)

Produktive Grenzen

Meine Gedanken werden unterbrochen. Der Forscher stellt sich mir als Christian vor und bittet mich, ihn in die Nähe einer Waldbrandfläche zu begleiten. Eile ist angesagt, da das Areal aufgrund der aufziehenden Wolken aus dem Blickfeld der Satelliten zu verschwinden droht. Satelliten? Christian und sein Team benötigen deren Daten, um sie mit den Bildern einer Kamera abzugleichen, die vor Ort installiert ist.

Karl (Carl) Joseph Schröter (1855-1939)
Karl (Carl) Joseph Schröter (1855-1939)

Kameras und Satelliten schreiben gerade das letzte Kapitel einer Technikgeschichte des Nationalparks. Schon 1920, so berichtet Patrick Kupper in seiner umfangreichen Parkgeschichte Wildnis schaffen (2012), beschrieb Carl Schröter mit großer Begeisterung das wissenschaftliche Potential der Region für einen „Verwilderungsversuch“: Die Ausschaltung jedweder menschlicher Eingriffe sowie die Wiedereinbürgerung bestimmter Tiere würden, so Schröters Vision, den Park zu einem „Naturlaboratorium“ machen, das zwischen Labor und Feld oszilliere (Schröter 1918, 1920).

Soweit die Theorie. Im Jahr 1951 ging eine imposante Lawine am Südhang des Piz dal Fuorn nieder, die immense Waldschäden zur Folge hatte. Die Aufräumarbeiten im darauffolgenden Frühling führten zu einem großflächigen Brand, dessen Verwüstungen – im Einklang mit den Regeln und Zielsetzungen des Parks – aber nie behoben wurden. Da bis heute die Fläche kaum Anzeichen einer Wiederbewaldung zeigt, wirft sie die wissenschaftliche Frage nach den Ursachen dieser fehlenden Waldentwicklung auf. Ist etwa die hohe Sonneneinstrahlung im Sommer ein möglicher Grund? Christian und sein Team untersuchen diese Hypothese mithilfe von Wärmebildkameras, die die ehemalige Waldbrandfläche mehrere Wochen im Sommer in regelmäßigen Zeitabständen fotografieren.

Beim Hotel Il Fuorn darf ich den Weg kurz verlassen, um die Infrarotkamera zu begutachten, die Bilder des gegenüberliegenden Hanges aufnimmt. Mitten im Naturparadies finde ich neueste und hochkomplexe Technologie vor. Neben Bildschirmen, Kameras und Satelliten kommen, wie Christian berichtet, auch Data Logger zur Messung der Bodentemperatur zum Einsatz. Ich frage mich, was die cratschlas von diesem durchlöcherten und akribisch vermessenen Boden halten. Werden sie sich irgendwann für diese vertikale Grenzverletzung ihres Paradieses rächen?

Mit dem Fernglas erkenne ich am kahlen Hang überdies geometrisch angebrachte Dauerzäune, um Huftiere vom Forschungsareal fernzuhalten. Zudem mache ich botanische Dauerbeobachtungsflächen aus, die bereits in den ersten Jahren des Parks angelegt wurden.

Grenzen haben auch eine produktive Kraft.

Plötzlich scheinen mir all diese umzäunten Flächen wie eine mise en abyme des ganzen Parks. Vielleicht ist jener ein Naturparadies – ein „Naturlaboratorium“ auf jeden Fall. Es geht, so mein Verdacht, bei diesem Park um ein großangelegtes Experiment der Ausgrenzung und Exklusion, das zugleich aber die Entwicklung bestimmter Naturprozesse und die Entstehung ganzer „Pflanzen- und Tiergesellschaften“ (Schröter 1920: VI) überhaupt erst zulässt. Grenzen haben auch eine produktive Kraft.

Waldbrandfläche Il Fuorn
(Bild: Atlas des Schweizerischen Nationalparks)

Erneuerte Grenzen

Curdin, ein Parkwächter des Schweizerischen Nationalparks, erwartet mich ungeduldig beim Schloss Planta-Wildenberg in Zernez, dem Verwaltungssitz des Parks. Er muss bald los, um die Population der Huftiere in der Nähe des Munt la Schera zu zählen. Ein Schatten durchkreuzt plötzlich den Himmel: Keine cratschla, sondern ein riesiger Raubvogel, ein tschess barbet!

Der Bartgeier (Gypaetus barbatus): 2.5 Meter Flügelspannweite, 220 Exemplare in den Alpen, Ernährung: hauptsächlich Knochen.
Der Bartgeier (Gypaetus barbatus): 2.5 Meter Flügelspannweite, 220 Exemplare in den Alpen, Ernährung: hauptsächlich Knochen.

Nach ihrer Ausrottung im 19. Jahrhundert hat ein internationales Forschungsprojekt vor knapp 25 Jahren ein paar Bartgeier im Nationalpark ausgesetzt. 2007 kam der Erfolg: Zebru und Martell gebaren als erste Bartgeierbrut das Küken Tantermozza. Kreist nicht vielleicht sein Schatten jetzt über unseren Köpfen?

Curdin hätte wunderbare Geschichten von anderen Wiedereinbürgerungen zu erzählen. Ich dränge ihn aber, von seiner täglichen Arbeit zu berichten – einer Arbeit, bei der immer wieder in Schröters „Total-Reservation“ eingegriffen wird. Wenn er Zäune und Holzbrücken repariert; wenn er Hörner gestorbener Tiere aufliest, um sie der wissenschaftlichen Sammlung hinzuzufügen; wenn er gemeinsam mit den Wissenschaftlern die beste zeitliche und räumliche Festlegung ihrer Experimente bestimmt oder aber, wenn er unaufmerksame Touristen warnen und zurechtweisen muss.

Die meisten Grenzen gehen vergessen und verloren, wenn sie nicht Tag für Tag neu gezogen, eingeübt, gelegentlich auch verschoben werden.

Das Gespräch mit Curdin ist das Gespräch über einen Park, der jeden Tag neu geschaffen wird (vgl. Kupper 2012): von Postautofahrern und Forschern, von Parkwächtern und Politikern, von Tannenhähern und Bartgeiern. Diese fortwährende Herstellung von Natur findet im Feld genauso wie auf dem Papier statt. Und sie beruht auf dem Umgang mit Grenzen: sichtbaren oder unsichtbaren, sprachlichen oder geografischen, starren oder verhandelbaren, dichten oder durchlässigen. Die meisten Grenzen gehen vergessen und verloren, wenn sie nicht Tag für Tag neu gezogen, eingeübt, gelegentlich auch verschoben werden.

Lebende Grenzen

Ich schaue mit Bewunderung, wie der tschess barbet seine Grenzoperationen im Himmel tätigt. Mit seinen Kurven und Bahnen, die er über das Naturparadies im Engadin zieht, lädt er uns ein, die Grenzen utopischer Orte neu zu denken.

Grenzen mögen Paradiese zwar umzäunen und umfassen – als Mauer um eine Stadt oder Zaun um einen Garten –, aber ihre Aufgabe erschöpft sich nicht darin. Vielmehr durchziehen, innervieren und ‚vernähen’ Grenzen ihre Paradiese und machen sie zu dem, was sie sind. Lebende Grenzen bringen den Park als ein dynamisches Geflecht, als ein immer wieder neu durchgezogenes Wollknäuel allererst hervor. Der Park lebt und stabilisiert sich kontinuierlich durch Grenzziehungen und Grenzverschiebungen.

Ich blicke zu Curdin hinüber und erkenne auf einmal dessen Bedeutung für den Park: Er ist Grenzwächter, Grenzzieher, Grenzüberquerer, Grenzpfleger, Grenzvermesser, Grenzvermittler. Ist nicht seiner vielgestaltigen Grenzarbeit zu verdanken, dass Flora, Fauna, Satelliten und Touristen nebeneinander existieren können, ohne dass sie sich unterschiedslos vermengen? Ist nicht Curdins unbeirrtes Verwalten, Verschieben und Verordnen von Grenzen verantwortlich, dass all diese Wesen nicht zu einem undurchsichtigen Gemisch oder zu einem undifferenzierten Gemenge werden?

Meine Gedanken kehren zu Latours Buch und seinen bunten Mischwesen zurück. Zweifelsohne bevölkern verschiedene Hybride den Schweizerischen Nationalpark: Brandflächen, die mit Satelliten in Kontakt stehen; Wanderwege, die zwischen Natur und Zivilisation durchschlängeln; Tannenhäher, mit denen die Verwaltung Werbung macht. Sie alle gehören zwar zum Park, doch machen sie ihn nicht aus. Sind sie vielleicht zu fragil, um sich selbstständig am Leben zu erhalten, geschweige, den Park zu schultern?

Das Paradies als Wollknäuel lebender Grenzen
(Bild: Schweizerischer Nationalpark, Hans Lozza)

Vielleicht habe ich Latour falsch verstanden. Doch das Wollknäuel von Grenzlinien und Grenzarbeiten im Nationalpark scheint mir das Paradies zu ermöglichen, statt zu verunmöglichen. Von Anfang an stand die „Mannigfaltigkeit“ des Parks in Zentrum des Interesses seiner Gründer (vgl. Schröter 1920); die Varietät, das Bündnis, die Verflechtung und Verkettung, die dazugehörige Komplexität und die dadurch ermöglichte Reaktivität und Relationalität – nicht die Abgleichung, das Amalgam, die vermengende und verflüssigende Homogenisierung. Es ging um ein Wollknäuel, nicht um eine Wollmasse.

Curdin wird heute Nacht Rothirsche zählen, die cratschla weiter ihre Bahnen zeichnen, Christian morgen Temperaturen messen – und ich muss nach Hause. Der rote Zug der Rhätischen Bahn ist angekommen. Ich blicke zurück zum Park: Wie kann man dieses Knäuel von unendlich feinen Grenzlinien mit Worten und Zahlen überhaupt fassen? Im Rücksack suche ich nach dünnsten Stiften.

Literatur

Haller, Heinrich; Antonia Eisenhut & Rudolf Haller (Hrsg.). 2013. Atlas des Schweizerischen Nationalparks. Die ersten 100 Jahre. Bern: Haupt.

Kupper, Patrick. 2012. Wildnis schaffen. Eine transnationale Geschichte des Schweizerischen Nationalparks. Bern: Haupt.

Latour, Bruno. 2008. Wir sind nie modern gewesen. Versuch einer symmetrischen Anthropologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Schröter, Carl. 1918. „Der schweizerische Nationalpark im Unterengadin“. Die Naturwissenschaften 6 (52), 761-765.

Schröter, Carl. 1920. „Der Werdegang des schweizerischen Nationalparks als Total-Reservation und die Organisation seiner wissenschaftlichen Untersuchung“. Ergebnisse der Wissenschaftlichen Untersuchung des schweizerischen Nationalparks – Denkschriften der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft VI/1, I-VIII.

Bildnachweis

Das Titelbild wurde uns freundlicherweise von Lumas zur Verfügung gestellt.

Bildtitel: I’ll be your summer 03
Jahr: 2016/17
Künstlerin: Isabelle Menin
Erhältlich bei: www.lumas.com

Rachele Delucchi

Rachele Delucchi

Rachele Delucchi ist promovierte Sprachwissenschaftlerin. Sie hat italienische Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Zürich studiert und mit einer phonetischen und phonologischen Studie über die Vokalharmonie in den italoromanischen Tessiner und Bündner Dialekten doktoriert. Im Rahmen des Masters Geschichte und Philosophie des Wissens an der ETH Zürich widmet sie sich zurzeit ihrer Interessen im Bereich der Wissenschafts- und Technikgeschichte sowie der Philosophie.

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